Lutz Woellert mitten in einer Workshop-Gruppe, mit erhobener Hand im Gespräch

Organisationsentwicklung
Körperarbeit · Künstliche Intelligenz

Mit KI arbeiten. Menschlich bleiben.

Seit fast zwanzig Jahren begleite ich Organisationen durch Veränderung – als Mitgründer und Geschäftsführer der Identitätsstiftung. Jetzt verbinde ich das mit zwei Welten, in denen ich selbst gerade wachse: der intensiven Arbeit mit KI und der bewegungsorientierten Körperarbeit. Daraus entsteht meine Frage: Wie bleiben wir menschlich und resilient, wenn KI immer mehr übernimmt?

Woran ich glaube

Drei Thesen, an denen ich arbeite. Keine fertigen Antworten, eher gute Fragen.

01

KI stellt unser Menschsein in Frage.

Wir erleben uns auch durch das, was wir können. Wenn KI schreibt, analysiert und Entscheidungen vorbereitet, gerät genau das ins Wanken. Halt geben dann Wahrnehmung, Bewegung und Beziehung, also das, was uns als körperliche Wesen ausmacht und resilient hält.

02

Je intelligenter KI wird, desto bewusster müssen wir unsere Wahrnehmung und unsere Beziehungen entwickeln.

Systeme liefern in Sekunden Ergebnisse, für deren Verständnis und Bewertung wir deutlich länger brauchen. Diese Zeit müssen wir uns nehmen.

03

Wer über KI entscheidet, trägt Verantwortung für die Menschen, die damit arbeiten.

Führungskräfte und Entscheider gestalten mit, was KI mit Aufmerksamkeit, Rhythmus und Beziehungen macht. Das lässt sich nicht nur denken. Es muss auch für sie selbst erfahrbar werden.

Denk- und Arbeitsansatz Embodiment Gap Wenn KI immer mehr übernimmt: Wie bleiben wir menschlich und resilient? Weiterlesen

Was ich tue

Für Organisationen und Menschen, die intensiv mit KI arbeiten: Ich verbinde die Einführung von KI mit der Frage, was sie mit uns macht.

Befähigen

Ich setze Projekte um, in denen Organisationen KI verstehen, einbauen und kulturell integrieren: von AI Experience Days über KI-Leitbilder bis zu Pilotprojekten im Alltag. Und so, dass KI entlastet statt verdichtet.

Erforschen

Dabei zeigt sich: KI stellt unser Menschsein in Frage. Wahrnehmung, Kreativität und Beziehungen verschieben sich. Diese Lücke, den Embodiment Gap, untersuche ich in Gesprächen, Essays und eigener Praxis.

Erfahrbar machen

In Keynotes, Experimenten und ungewöhnlichen Formaten mache ich das spürbar, mit Methoden aus bewegungsorientierter Körperarbeit, Theater und Game Thinking. Weniger darüber reden, mehr erleben.

Mit dem Blick als Kulturwissenschaftler Organisationsentwickler Körperarbeit KI-Praktiker

Größere Organisationsbegleitungen mache ich mit meinem Team der Identitätsstiftung.

Lutz Woellert sitzt auf einer Theaterbühne und schlägt mit einem Stab auf eine Kuhglocke, die Hand in Bewegung

Über mich

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf bei Ratzeburg, in einer Familie mit schwedischen Wurzeln. Vielleicht kommt daher mein Blick für das, was zwischen Menschen und Kulturen passiert. In Hildesheim habe ich Schreiben studiert und gelernt, wie Spiele, Räume und Regeln Gruppen in Bewegung bringen. Diese Frage hat mich nicht mehr losgelassen.

Heute lebe ich in Bad Belzig, im Wohnprojekt LIF – Leben im Fläming, das soziokratisch organisiert ist. Moderne Organisation erlebe ich also nicht nur bei Kunden, sondern auch im eigenen Alltag, mit allen Reibungen. Ich bin Vater einer Tochter und spiele Klavier.

Studium
Diplom-Kulturwissenschaftler in Hildesheim: Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, dazu Theater, Medien und Philosophie. Schwerpunkt Game Thinking.
Die Spielmacher
Erste Gründung noch im Studium: Interaktions- und Eventformate für Gruppen und Städte. Ausgezeichnet als Kultur- und Kreativpilot Deutschland im ersten Jahrgang.
2015
Gründung der Identitätsstiftung mit Björn Vofrei. Systemische Organisationsentwicklung, die Veränderung erlebbar macht.
2018–2020
Weiterbildung zum systemischen Organisationsentwickler bei Denkmodell, mit Gestaltansatz, Agilität und Design Thinking.
Seit 2023
KI in der Organisationsentwicklung, gemeinsam mit Nora und ihrem Institute of HumAIn Organization: AI Experience Days für Unternehmen, KI-Leitbilder, Organisationsentwicklung und KI zusammengedacht.
bis 2027
Ausbildung in bewegungsorientierter Körperarbeit, Abschluss im April 2027.
Seit 2016
Swing. Privat, aber lehrreich: Kaum etwas zeigt so schnell, wie Führen und Folgen wirklich funktionieren.

In echten Räumen

Lutz Woellert spricht in einem Workshop, im Vordergrund unscharf Teilnehmende Lutz Woellert spricht draußen mit Megafon zu einer Gruppe, im Hintergrund ein Verkehrsschild Lutz Woellert auf der Bühne mit Mikrofon

Anfrage

Lass uns zusammen­arbeiten.

  • Keynotes und Impulsefür Konferenzen, Führungskreise, Netzwerke
  • WorkshopsErfahrungsräume für Teams, die intensiv mit KI arbeiten
  • KI-ProjekteAI Experience Days, KI-Leitbilder, kulturelle Integration
  • Executive-FormateGespräche, Klausuren, ungewöhnliche Settings

Erzähl mir kurz, was ansteht. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen, meist für ein erstes Gespräch von 30 Minuten.